Ngurahs Lektion Nr. 2

Jetzt bitte alle mal richtig aufwachen!

Wacht auf! Aber richtig! Das könnt ihr gerne doppeldeutig sehen: Es ist Zeit, dass wir unserem Geist ganz grundsätzlich mehr Beachtung schenken. Und es ist genau der richtige Moment, das morgens beim Aufwachen zu tun. Wie das geht, erklärt Euch heute wieder Ngurah mit seiner zweiten Lektion. Jetzt reinhören und morgen früh loslegen…

 

Was Ngurah sagt:

„Hallo zusammen! Hier sehen wir uns wieder in Silke’s Blog. Mit mir – Ngurah aus Bali. Das letzte Mal sprach ich darüber, wie wir unsere Wahrnehmung, unseren Geist steuern können. Und ich hoffe, dass jeder, der den Blog gelesen oder mir zugehört hat, angefangen hat, das zu praktizieren, was ich vorher erklärt habe.

Heute werde ich weiter erläutern, wie wir unsere Wahrnehmung, steuern und lenken können. Anfangen können wir damit, zu erkennen, dass wir 80 Prozent unseres Lebens unbewusst und nur 20 Prozent unseres Lebens bewusst leben. Aber wir möchten unser Leben verändern, so dass wir 80 Prozent bewusst und 20 Prozent unbewusst leben können. Okay – ich gebe dir eine einfache Übung, um zu beginnen, Deine Wahrnehmung zu steuern. Dies ist eine kleine Hausaufgabe für jeden, der diesen Blog liest: Klicke auf den kleinen Pfeil, um weiterzulesen      

Beginne, wenn Du morgens aufwachst. Beginne jedes Mal, wenn Du morgens aufwachst. Lerne dieses Beginnen: Lerne zu realisieren, dass du aufwachst. In diesem Bett. In diesem Raum. Und fange an zu atmen. Atme tief durch – atme durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus. Atme sanft und langsam, realisiere es immer mehr. Und dann: Sag „Danke“! Danke an dich selbst, danke an deinen Körper. Danke an das Universum oder danke an Gott: Dass du heute Morgen aufwachst. In diesem Raum, in diesem Bett. In einem sehr, sehr guten Zustand. In einem sehr gesunden Zustand. Und in einem sehr glücklichen Zustand. Sag es mehr und mehr. Bis du fühlst, was du sagst. Und danach fang wieder an zu atmen. Atme tief durch. Wie zuvor. Atme durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus. Mach es dreimal. Oder fünfmal. Oder sieben Mal. Bis du das Gefühl hast, völlig runterzukommen und dich völlig zu entspannen. Und am Ende sagst du zu dir selbst: ‘Ich liebe dich’. ‘Ich liebe mich selbst’.

Und dann – öffne deine Augen und frage dich: ‘Was werde ich jetzt tun?’ Als Beispiel: Nachdem du aufgestanden bist, wirst du in die Küche gehen und ein Glas Wasser trinken. Oder du wirst ins Bad gehen und dir das Gesicht waschen. Oder es ist irgendeine andere Aktivität: Aber erkenne, was du tust. Und wenn deine Gedanken anfangen, überallhin wandern zu wollen, lass sie gehen. Genau wie du dir einen Film ansehen würdest. Aber geh’ nicht zu diesen Gedanken und Gefühlen. Erkenne mehr, wo du bist und was du gerade in diesem Moment tust. Sei präsent. Sei im Jetzt.

Okay – ich hoffe, alle von euch haben klar verstanden, wie man lernen kann, seine Wahrnehmung und seinen Geist zu lenken. Und ich hoffe, dass alle in diesem Blog jetzt anfangen, das zu lernen. Und beim nächsten Mal hoffe ich, ein Feedback von euch allen zu bekommen. Okay? Ich danke dir vielmals. Genieße Deine Zeit! Genieße Deinen Tag! Bye.“

 

Der Morgen macht den Tag. Und bald vielleicht das ganze Leben.

Hier kommentiert Jörg Skalecki.

 

„Schatz, hast Du den Wecker auf Alarm gestellt?“ Ja, leider – so wachen wir morgens auf: Mit einem lauten Signal, das unser Gedankenkarussel anstellt. Was erwartet mich heute im Job? Die Kinder müssen zum Zahnarzt gebracht werden. Mist, wir haben vergessen, den Handwerker anzurufen. Das kennt ihr alle: Wir sind nicht bei uns selbst, wir sind woanders, wir sind bei 1001 Themen. Das meint Ngurah mit seinen Worten, dass wir zu 80% unbewusst leben. Wie schön, das er diese klare Warnung auch gleich mit einer ebenso einfachen, wie klaren Übung beantwortet, für die es keine Ausreden gibt. Keiner muss monatelang ins Schweigekloster, keiner muss das gesamte Leben auf Achtsamkeit umstellen. Nur diese 5 Minuten am Morgen. Morgen, Übermorgen… und ab jetzt einfach immer. Das solltet ihr Euch wert sein.

Vergesst nicht, Ngurah Eure Empfindungen, Gedanken und Wünsche mitzuteilen. Er freut sich auf jeden Kommentar.

 

 

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