Die Diagnose vor einem Jahr

Noch weiter weg als Bali.

Vor ziemlich genau einem Jahr ist Silke nach Bali gegangen, um sich gegen ihre Leukämie-Diagnose zu stellen. Mit einem neuen Leben, mit Heilern, mit der Kraft der Seele. Heute, sagt sie im neuen Blog, fühlt sie sich gesundheitlich so gut wie seit 20 Jahren nicht mehr. Dabei geht es aber nicht nur darum, dass das Böse besiegt ist – sondern ihr Leben hat gewonnen. Was es ausmacht und wie auch ihr davon profitieren könnt, heute im neuen Blog mit Silke.

 

Was Silke sagt:

Guten Morgen aus Bali. Schön, dass ihr da seid. Schön, dass ihr bleibt. Da bin ich mal wieder zwischendrin. Nach einigen Forderungen von den Followern, dass ich doch auch mal wieder einen Blog zwischen unserem Training mit Pak Ngurah senden soll. Hier bin ich!

 Ja – es war jetzt am 4. Mai ein Jahr her, dass ich nach Bali gekommen bin. Ein großes Resümee auch für mich, zu erkennen: ‘Was ist denn passiert und wie geht es mir heute?’ Gesundheitlich wahnsinnig gut. Ansonsten hat sich alles verändert für mich: Ich musste meine deutschen Werte, meine europäischen Werte abgeben und musste nicht nur einfach die balinesischen Werte lernen, so wie auch die Sprache, die mir noch äußerst schwerfällt… Ich musste vieles in Deutschland aufgeben und hinter mir lassen, was sehr weh getan hat und auch bis heute für mich natürlich nicht nur einfach ist. Immer dann, wenn ich Besuch bekomme aus Deutschland wie von meinen Kindern oder meinem besten Freund, der aktuell auch hier ist, ist es schon so, dass der Kontakt nach Deutschland dann immer wieder auch Erinnerungen wachruft und einem bewusstmacht, dass das Leben dort zum größten Teil abgeschlossen ist. Auf Bali lebe ich immer noch in Kinderschuhen und lerne immer mehr von der Kultur. Selbst als Hinduistin, als die ich jeden Tag neue Dinge wahrnehme und lernen darf. Klicke auf den kleinen Pfeil, um weiterzulesen      

Mittlerweile bin ich die Hälfte des Monats im Norden von Bali – auf diesem wunderschönen Fleckchen Erde, es ist paradiesisch, wirklich heilig. Es ist unwahrscheinlich schön: Der Holiway Garden. Maria hat hier wirklich vor zehn Jahren etwas geschaffen, was nur heilsam ist und einfach traumhaft. Direkt am Meer unter Palmen zu leben, mit allen Künsten, die sie herzaubert mit ihren wunderbaren Mitarbeitern, um das Leben und den Menschen, die kommen – wie soll ich sagen – zu helfen, sich auf eine Reise begeben zu sich selber. Das ist wirklich großartig! Hier findet viel Heilung statt, hier findet viel Erkennen statt. Hier findet viel Ruhe statt – und das in einer Natur, die man sich wirklich nur aus den schönsten Bildern, die man manchmal durch die Medien übermittelt bekommt, vorstellen kann. Hier darf ich sein. Hier darf ich der geistigen Welt helfen, hier darf ich als Medium helfen. Mit Mangku, mit dem Heiler, der auch hier helfen darf. Wir sind darüber echt sehr dankbar und verbringen wie gesagt mittlerweile die Hälfte der Zeit hier.

Ja – was hat sich ansonsten noch verändert? Das, was ihr lernen dürft und was ich auch jeden Tag lernen darf: morgens zu erwachen und nicht gleich aufzuspringen und eventuell Yoga zu machen oder sich schon mal vorzubereiten auf den Tag, um anderen Menschen helfen zu dürfen. Sondern auch ich muss mir jeden Morgen – ich glaube, heute morgen hab’ ich es wieder nicht getan – bewusstmachen: ‘Guten Morgen. Hallo Körper. Hallo Wachwerden erstmal. Hallo Seele.’ Und dann gemeinsam mit meiner Seele aufstehen. Das Training, das Ngurah trainiert, ist wirklich schwierig in dem westlichen Denken. Nicht nur im westlichen. Es ist glaube ich weltweit unheimlich schwierig, wenn man seine Aufgaben hat, sich jeden Tag wieder zurückzurufen und zu sagen: ‘Stopp. Komm’ erstmal bei dir selber an, gib Dir erstmal Zeit und geh’ gemeinsam mit deiner Seele duschen, geh’ gemeinsam mit Deiner Seele arbeiten.’ Das ist schon wirklich hartes Training und dadurch, dass der Heiler sehr viel an meiner Seite ist und meinen Geist auch  immer wieder daran erinnert, ist es wirklich ein Dauertraining. Aber es ist so hilfreich und es ist mir so klar geworden bei dem Resümee des Jahres, dass diese Krankheit, wegen der ich überhaupt nach Bali gekommen bin, so weit weg ist – wenn nicht sogar gar nicht mehr da ist. Ich habe jetzt schon seit längerer Zeit keinen Arzttermin mehr gehabt und mache das im August, fühle mich aber so gut wie schon seit langer, langer Zeit nicht mehr. Es ist bestimmt 20 Jahre her, dass ich mich so wohlgefühlt habe mit meinem Körper. Und auch einschätzen kann, wenn was kommt, woher das kommt und womit es zusammenhängt.

So – das ist mal so ein kleines Resumée von mir. Wir kommen im August wieder! Wir kommen nach Darmstadt zu den Amram-Events. Wir kommen nach Erfurt – da gebe ich noch bekannt, wohin genau. Wir kommen nach München und wir kommen nach Basel und werden euch neben unserem Vortrag einen Workshop anbieten, der von Freitagabend bis Sonntag geht und in dem Ngurah und ich gemeinsam mit euch das mindset-Training trainieren wollen, das wir auch hier schon sehr erfolgreich praktizieren.

Von daher: Wenn ihr Freude daran habt und kommen wollt, schreibt doch einfach an jennifer@silkeliederbach.de und dann können sich Jörg und Jenny – vielen Dank euch beiden auch wieder – darum schon bemühen und Listen erstellen. Wir geben euch in den nächsten Wochen dann die Daten durch, wann wir wo sind.

Bis dahin sage ich euch erstmal ganz, ganz liebe Grüße aus Bali. Schön, dass ihr da seid. Schön, dass ihr bleibt. Schön, dass ihr mittrainiert und schön, wenn wir uns bald wiedersehen. Alles Liebe aus Bali. Eure Silke mit Lotta und unserem Trainer Mangku Ngurah.“

 

 

Aller Anfang ist schwer. Und erst recht ein Ende.

Hier kommentiert Jörg Skalecki.

 

Eine schwere Entscheidung fällt nur leicht, wenn alles andere als aussichtslos erscheint. Wenn Herz und Bauch sagen, das ist das Einzige, was Dir jetzt hilft. So ist Silke vor einem Jahr nach Bali gegangen. Entscheidungen sind immer ein Tausch. Wenn Du das machst, ist das möglich. Wenn Du jenes machst, dann bekommst Du dieses. In Silkes Fall hat sie einen Neuanfang gegen ein schmerzliches Ende getauscht: Das alte Leben musste zurückbleiben – und damit viele Freunde, Familie, Gewohnheiten und Gewissheiten. Und bekommen hat sie nicht nur neue Hoffnung und ein neues Lebensgefühl, sondern auch eine neue Aufgabe: Die Hilfe als Medium und die große Botschaft an Euch: Man kann auch seinem schlimmsten Feind einfach ins Gesicht sagen: „Du gehst und ich bleibe“. So, wie man das auch den vielen kleinen und großen Problemen und schlechten Gedanken jeden Tag sagen kann. Macht mit und trainiert mit Silke und Ngurah weiter, wie wir mentale Barrieren gemeinsam verändern.

Bald geht es dazu weiter mit einer neuen Lektion von Ngurah. Und wenn ihr wollt auch live im August, wenn beide nach Deutschland und in die Schweiz kommen.