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Hört nicht auf zu atmen! Keep breathing!

Hallo an alle!
Herzlich Willkommen zu unserem Blog – mit mir: Ich bin Ngurah. Hoffentlich erinnert Ihr Euch noch an mich von unserer letzten Begegnung.

Gut, bevor ich beginne: Ich hoffe, jede/r ist in guter Verfassung, ganz gesund, voller Frohsinn und Freude. Selbst wenn sich jemand ein kleines bisschen unwohl fühlt: erfreut Euch dennoch. Genießt jeden Moment, jeden Zustand, in dem Ihr Euch befindet.

Letztes Mal habe ich darüber gesprochen, wie Ihr Euch trainieren könnt durch Affirmation – wenn Ihr abends zu Bett geht und morgens aufwacht. Eine Kombination aus Affirmation und Mediation „Die Kraft des Jetzt“.

Ich hoffe, dass alle von Euch, die meinen Blogbeitrag gelesen haben, das schon trainieren und die Wirkung für sich beweisen konnten. Heute werde ich auch über eine Trainingsform sprechen, die Ihr mit jeder anderen beliebigen Übung kombinieren könnt.

Für diese Übung fokussieren wir uns auf die Atmung. Warum die Atmung? Weil Atmen ein ganz wichtiger Punkt ist, eine ganz wichtige Angelegenheit. Es ist die größte Sache, die wir in unserem Leben zu tun haben. Viele Menschen vergessen, dass sie atmen. Sie denken, sie atmen automatisch. Es fühlt sich an, als würden wir automatisch atmen. Aber wir atmen nicht automatisch. Denn würde dies automatisch geschehen, dann könnten wir unseren Atem nicht für zwölf oder fünf oder zehn Sekunden anhalten. Wir könnten unseren Atem nicht kontrollieren, indem wir schneller, weicher, stärker, tiefer, langsamer oder sonst wie atmen. Wenn wir realisieren, dass wir atmen, dann können wir unsere Atmung nutzen. Wir können es nutzen, wie wir atmen. Wir können diese Erfahrungen nutzen, um jede Situation zu auf eigene Faust zu bewältigen.

Ich weiß, dass viele von uns bereits Einiges wissen über Techniken und Methoden des Atmens, einige waren schon in Workshops, haben ein Buch dazu gelesen oder Informationen aus dem Internet gezogen. Wichtig aber ist das wir mehr und mehr realisieren, dass wir atmen, in jedem Moment, in jedem Moment. Wenn wir mehr und mehr realisieren, dass wir in jedem Moment, in jeder Sekunde atmen, können wir jede Situation in jedem Moment, jeden Zustand unseres Prozesses managen. Atmung gibt uns alles. So viele positive Effekte – allein durchs Atmen.

Der Punkt, den ich ansprechen möchte, ist, wie wir unser Atemtraining durchführen können. Wie wir das Atmen üben können. Damit wir realisieren, wie wir es praktizieren müssen. Damit wir verstehen, dass wir in jedem Moment atmen. Das ist sehr, sehr einfach. Wir brauchen lediglich mehr Disziplin.

Wie wir vorgehen: Ihr könnte die Atemtechnik immer, überall, zu jeder Zeit üben. Wo auch immer Ihr seid, könnt Ihr das tun. Wenn Ihr mehr Zeit habt, nehmt Euch einen speziellen Zeitraum. Ansonsten – wenn Ihr keine Zeit habt – könnt Ihr die Atmung praktizieren, wenn Ihr über die Straße geht, fernseht, ein Buch lest, oder während Ihr mit jemandem sprecht.

Wir Ihr es tut? Einfach atmen. Nehmt einen tiefen Atemzug durch die Nase. Tief einatmen – in etwa so — und dann durch den Mund ausatmen. Öffnet Euren Mund, wenn Ihr ausatmet. Zum Beispiel so: Einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen. Macht das drei, oder fünf, oder sieben oder neun Mal. Ganz wie Ihr mögt. Ihr könnt das natürlich auch öfter tun. Praktiziert das für zehn Sekunden pro Minute. Das ist ausreichend. Aber wenn Ihr es zwei oder drei Mal täglich praktiziert, dann tut es länger: zehn oder fünfzehn Minuten. Es hängt davon ab, wie viel Zeit Euch zur Verfügung steht.

Der wichtige Punkt ist, nochmals, dass Ihr realisiert, dass Ihr in jedem Moment atmet. Dann könnt Ihr das selbst in die Hand nehmen und nutzen, in jedem Moment, jeder Sekunde, jeden Tag, zu jeder Zeit. Aber zwingt Euch nicht, es zu üben. Genießt diese Übung, voller Liebe, voller Freude und spürt hinein, wie Ihr atmet, wenn Ihr atmet: einatmen, ausatmen. Fühlt es in Eurem Körper, fühlt die Energie. Nochmal: Wenn Ihr die Praxis beendet habt – für eine Minute, fünf oder zehn Minuten – vergesst das Lächeln nicht! Ok, genießt Eure Zeit, Eure Entwicklung. Behaltet Eure Freude mehr und mehr.

Wir sehen/hören uns zur nächsten Übungssession!

Beste Wünsche von Bali und auf Wiedersehen!

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Hier kommentiert Verena:

In seinem ersten, äußerst hilfreichen Blogbeitrag erinnert Ngurah uns an unseren unverzichtbaren Begleiter: den Atem. Was ist das erste, das wir tun, wenn wir das Licht der Welt erblicken? Und das letzte, bevor wir diese verlassen? Wir atmen, unaufhörlich, unzählige Male – zwischen Geburt und physischem Tod. Der Atem bestimmt als „Hauch des Lebens“ unser Dasein maßgeblich. Versiegt diese Quelle, endet unsere körperliche Existenz.

Stress, Druck und Angst verändern unsere Atmung: Wir „halten die Luft an“, in der Hoffnung, dass alles gutgehen möge. Uns „stockt der Atem“ angesichts von Schrecken und traumatisierenden Erlebnissen. Die Schnelllebigkeit unserer Zeit bringt uns völlig „außer Atem“ und bei all dem wird sich zeigen, wer den „längeren Atem“ hat. Zahllose Phrasen verdeutlichen den Zusammenhang von Atmung und Emotionen. Und wenn wir kurzatmig sind, nicht richtig Luft bekommen oder zu flach atmen, verändert dies auch unsere Körperhaltung, unsere Statik. Wir können den Brustkorb nicht mehr richtig öffnen, fallen in uns zusammen. Rücken-, Kopf- und Nackenschmerzen sind die Folge, aber auch Gefühle von Panik und Traurigkeit. Denn wer nicht richtig atmet, entfernt sich von seiner naturgemäßen Lebensweise.

Die Übungen, zu denen Ngurah uns anleitet, sind optimal – vor allem in einer Zeit wie dieser, in der es der Welt den Atem verschlägt angesichts einer Erkrankung, die sich in den Atemwegen manifestiert. Wir atmen mit Ngurah: gegen Angst, für Gesundheit, Wohlbefinden und Glücksgefühle. Genau das brauchen wir jetzt und immer! Denn es gilt: Wer atmet, hat keine Angst.

Gemeinsam mit Ngurah folgen wir den Worten von Thich Nhat Hanh, der sagt: „Einfache Übungen wie bewusstes Atmen und Lächeln sind sehr wichtig. Sie können unsere Zivilisation verändern.“

In diesem Sinne,

bleibt zu Hause, bleibt gesund und atmet!

Das wünscht sich und Euch von Herzen Verena

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Hi! Hello everybody!

Welcome again to our blog  –  with me: I am Ngurah. I hope you still remember me from the last time.

Ok, before I start I believe everybody is in a very good condition, very healthy, full of happiness, full of joy. And even if anyone of you gets a little bit unwell but keep spirit, keep enjoy – always enjoy, any moment, any condition what you have.

Ok, last time I spoke about how to train yourself with some affirmation before we go to sleep in the night and wake up in the morning. With the combination between affirmation and meditation „Power of now“.

And I hope all of you who read already about what I was speaking last time in this blog already trained it and proved anything what you trained. And now I will speak the same about practice, about training. And this training you can combine with any practice what you had before.

And for this training the focus is on breathing. Why breathing? Because breathing is a very important point, very important thing. It’s the biggest thing what we have to do in our life. Many people they forget to realize that they’re breathing everyday. They just do because they think that breathing happens automatically. But of course it seems like automatically but that’s not automatically. Because if breathing would happen only automatically this would mean we couldn’t stop it. We couldn’t hold our breath for at least twelve or five seconds or ten seconds. Or we couldn’t control our breathing by making it fast or soft or hard, deep, slowly or anything else. So if we realize that we are breathing every day it means that we can handle how we breathe and we can use our breathing. We can use how we breathe. We can take that experience to handle any situation in ourselves.

I know most of us already know about breathing techniques or breathing methods. Most of us already went to some workshop or something like that, or read books or information from the Internet about the breathing. But the important point of this is to realize more and more that we are breathing every moment, every moment. If we realize more and more that we are breathing every moment, every second then we can handle any situation, any moment, any case in our process, in ourselves. We can get anything from breathing, many effects, many things only through breathing.  So the point that I say is how to train our breathing, practice our breathing. Than we can realize how we have to do. We can understand, we can realize that we are breathing every moment. This is simple, very simple. We only need more discipline.

How to do this: You can practice this breathing technique at any time, everywhere, every time. Wherever you are you can do it. If you have more time you can take a special time for this. Or  even if you have no time you can do it when you are walking on the street or are you watching television or reading a book or speaking with somebody.

How to do it? Just breathing. That is just take a deep breath through your nose. Deep inhale like this and then exhale from your mouth. But open your mouth when you exhale. For example like this: inhale, exhale, inhale, exhale. Like that. Do it three times or five times or seven times or nine times. As you like. Or you can do it more often. Make it at least for ten seconds per minute. It’s ok. But if you do it every day at least twice or three times a day then make it more – for ten minutes or fifteen minutes. It depends on how much time you have.

The important point once more in this process is to realize that you are breathing every moment. Then you can take it, then you can use it in every moment, every second, every time, every day. Ok, but don’t push you to do it. Enjoy doing it, full of love, full of joy and feel when you are breathing, when you breathing, inhaling, exhaling. Feel it in your body, feel the energy. Once more please, after you’ve finished the practice for one minute or ten or fifteen minute don’t forget to smile! Ok, enjoy your time, your process. Keep the joy more and more.

Stay healthy, be happy, keep smiling and laughing.

See you for our next practice!

Big wishes from Bali! See you next time. Bye-bye!

 

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